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2006 PDF Drucken E-Mail

Vatertagstour 25./26.05.2006 nach Südtirol

 

Südtirol über´n Vatertag

Am 25.05. wollten Joe, Fritz, Wolfgang und ich auf das Hayabusa-Jahrestreffen nach Tühringen fahren. Der Blick auf die Wetterkarte empfahl aber eher ne Fahrt mit dem Schlauchboot dorthin. Deshalb wurde kurz umdisponiert und die Fahrt ging nach Südtirol.

Im Gegensatz zur üblichen Route über Kempten, Tannheimer Tal, Hahntennjoch und Reschenpass fuhren wir diesmal durch´s Allgäu Richtung Dornbirn nach Österreich. Von dort auf die B200 nach Au auf die B193 auf das Faschinajoch. Normal ein schwer frequentierter Motorradtreff, waren außer uns nur noch zwei Motorräder auf der Passhöhe in der Bikerkneipe. Waren halt doch recht frostige Temperaturen...

Nach gutem Mittagessen ging es weiter über Lichtenstein nach Landquart und von dort auf die B28 Richtung Klosters/Davos. Auf dieser Strecke geht es über den Wolgangpass (1631m) und danach über den Flüelapass (2383m) auf dem noch ordentlich Schnee liegt. Die Passstraße war aber zum Glück trocken. Im Verlauf der B28 folgt dann noch der Ofenpass (2149m). Die danach folgende Alternativroute über den Umbrailpass und das Stilfserjoch konnten wir nicht fahren, da der Umbrailpass noch geschlossen war. So fuhren wir auf der B28 weiter nach Italien auf die Straße die vom Reschen nach Meran führt. So langsam wurden die Temperaturen auch erträglicher.

Als Übernachtungsort hatten wir uns wie gehabt Partschins kurz vor Meran ausgesucht. Leider (für uns) fand an diesen Tagen ein großes Fest statt. Dies uns das besch... Wetter in Deutschland führten zu einer 100%igen Auslastung sämtlicher Übernachtungsmöglichkeiten. Nach knapp 3 Std. Suche fanden wir dann in Marling bei Meran einen Hotelier, dessen Tante doch tatsächlich noch zwei Doppelzimmer frei hatte. Klasse - um 22.30 Uhr konnten wir endlich die Gedanken an eine Übernachtung auf der Parkbank aus dem Gedächtnis verbannen... Kurz unter die Dusche - und ab noch ne ordenliche Speck- und Kasplatte verdrückt. Dazu natürlich einen feinen "Roten" getrunken.

Am Freitag ging es dann nach leckerem Frühstück über´s Gampenjoch (1512m) zum Mendelpass (1363m) und von dort runter nach Bozen. Von dort wollten wir über den Nigerpass Richtung Marmolada fahren. Leider sind wir ein paar Kilometer zu früh rechts abgebogen, so daß wir auf einem kleinen aber feinen Pass gelandet sind, der über Steinegg nach Welschnofen führte. Danach stand schon der Karerpass (1745m) auf dem Programm. Danach machte uns die nächste nicht (von uns) vorgesehene Veranstaltung - der Giro d'Italia. So konnten wir weder zur Sellarunde noch zum Marmolada fahren. Also umgedreht und den Passo di S. Pellegrino in Angriff genommen. Denkste - kurz vor Passanstieg wieder Vollsperrung... tolle Wurst.

Also wieder zurück bis kurz vor Bozen und von dort nach Kastelruth. In St. Michele Rast gemacht und die Nase ein wenig in die Sonne gehalten. Hatte ja in der Zwischenzeit so ca. 28 Grad. Über St. Ulrich ging es dann nach Sterzing. Dort rüber zum Jaufenpass (2099m) der ja schön die Verbindung zum Timmelsjoch (2474m) schafft. Auf dem Timmelsjoch kamen wir dann so um 19.00 Uhr an. Was wir befürchtet hatten traf zum Glück nicht ein: Regen. So kamen wir trocken durch´s Ötztal nach Imst, von wo wir über das Hahntennjoch zurück fahren wollten. Leider war diese schöne Passstraße gesperrt - wahrscheinlich waren Muren abgegangen. So blieb uns nichts anderes übrich, als über den stinklangweiligen Fernpass nach Deutschland zurück zu fahren.

Kurz vor Füssen stürmte es richtig und es "roch" nach Unwettern. Also rein in die Regenkombis und so schnell wie möglich auf die A7 rauf. Geregnet hat es aber dann erst so 13 km vor der Heimatlichen Garage... mit soviel Dusel hätten wir nicht gerechnet.

Alles in Allem eine klasse Tour mit ca. 1200 km in zwei Tagen.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. Oktober 2008 um 09:10 Uhr